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I stay home for the food! – Meine Thermomix-Lieblingsgerichte 

Wie ihr sicher mitbekommen habt, nehme ich #stayhome und #flattenthecurve sehr ernst und verlasse selten das Haus – also nur dann, wenn es nötig ist. Treffen mit Freunden, Essen gehen –  das alles ist aktuell kein Thema mehr bei uns. Die ganzen Maßnahmen haben ja aber ohnehin zur Folge, dass ich, selbst wenn ich wollte, auch gar nicht mehr essen gehen könnte. Die nötige Konsequenz: Es wird gekocht im Hause Kroll. Mein bester Freund und Küchenhelfer (neben Niclas): unser Thermomix TM6. Ein absoluter Profikoch, wenn ihr mich fragt! Denn er kann so einiges: Fermentieren, Reis kochen, Andicken, Dampfgaren, Emulgieren, Kneten, Kochen, Mahlen, Kontrolliert Erhitzen, Mixen Rühren, Schlagen, Vermischen, Wiegen und Zerkleinern. Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Thema Corona-Virus bietet Vorwerk anstatt des Erlebniskochens die Möglichkeit an, den Thermomix TM6 telefonisch oder per Mail zu erwerben. Dafür muss man nur das Kontaktformular ausfüllen und eine Repräsentantin wird sich melden und alles Weitere besprechen.

Egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen: der Thermomix ist bei all meinen Lieblingsgerichten in Gebrauch. Und genau diese möchte ich euch vorstellen: meine derzeitigen Lieblingsgerichte. Ihr steht vermutlich genau wie ich täglich vor dem Kühlschrank oder Herd und überlegt, was es heute zu essen geben könnte. Daher dachte ich, kann ich euch hiermit ja vielleicht inspirieren. 

Carmushka Breakfast

Açaí-Bowl

Was das Frühstück betrifft, bin ich ein absolutes Gewohnheitstier. Nahezu jeden Morgen gibt es bei uns eine Açaí-Bowl. Mit dem Thermomix super fix zubereitet (einfach alle Zutaten rein, anmachen und fertig), schmeckt sie einfach so gut, dass ich nie genug davon bekommen kann. Seit Monaten! Getoppt mit weiteren Superfoods und frischen Früchten ist die Bowl der perfekte Starter für einen produktiven Tag. Ich bin zwar kein Ernährungsexperte, aber ich höre auf mein Körpergefühl. Und gerade seit meiner Schwangerschaft höre ich wirklich genau darauf, was mein Körper mir für Signale sendet, was ihm guttut und was eben nicht. Und das bestätigt mir, was man immer liest: Nämlich, dass Superfoods, zu denen die Açaí-Beeren gehören, von Natur aus voller Nährstoffe wie Calcium und Vitamin C sind. Man sagt den Açaí-Beeren nach, dass sie zudem viele Antioxidantien enthalten und den Stoffwechsel anregen, Entzündungen hemmen und das Immunsystem sowie die Leistungsfähigkeit stärken. Was ich sagen kann ist, dass ich mich seit ich regelmäßig Açaí-Bowls frühstücke, gut fühle, antriebsstark und seltener krank. Und sie schmecken einfach zu gut und toppen damit jedes andere Frühstück in meinen Augen.

Zutaten für eine Portion:
– 1x gefrorenes Açaí Fruchtpüree
(alternativ: 100g gefrorene Blaubeeren & 2 EL Açaí Pulver)
– 1 Banane
–  50ml Haferdrink
– 1 TL Kokosblütendicksaft

Toppings:
– frische Früchte wie beispielsweise Heidelbeeren oder Himbeeren
– Kokochips
– Kakaonibs
– Maulbeeren
– Bananenchips
– Goji Beeren
Zubereitung:
  1. Das gefrorene Açaí Fruchtpüree mit der Banane, Haferdrink und dem Kokosblütendicksaft in den Mixtopf geben und 40 Sek./Stufe 9 pürieren. 
  2. Fertiges Püree in eine Schüssel füllen und mit beliebigen Toppings anrichten.

Bananenbrot ohne Nüsse

Bananenbrot gehört wohl aktuell zu den absoluten Baking-Klassikern in der Quarantäne-Zeit und ist so beliebt wie nie zuvor. Überall in den Sozialen Netzwerken sieht man, wie Bananenbrot gebacken, geposted und verzehrt wird. Aber wieso eigentlich? Naja, das ist ganz einfach: Weil es zum einen super einfach und unkompliziert ist und zum anderen sehr lecker. Man muss kein Bäcker sein und nicht einmal sonderlich talentiert, damit es gelingt. Mit dem Thermomix sowieso nicht, schließlich nennt dieser jeden Arbeitsschritt unmissverständlich. Und mit dem richtigen Rezept und den richtigen Zutaten ist es auch noch gesund! Ich verzichte beispielsweise auf Zucker in meinem Bananenbrot und verwende kein Mehl. Trotzdem bleibt es ein guter Kuchen-Ersatz, der aber eben gesund ist. Die Ballaststoffe aus den Bananen machen satt und zudem liefert dieses Obst Vitalstoffe wie Vitamin A und C sowie viel Magnesium. Viele Schwangere leiden wohl unter Wadenkrämpfen, was von Magnesiummangel herrührt. Daher schadet es nicht, über die Ernährung diesen Mangel ausgleichen.  Egal, ob zum Frühstück oder als Snack zwischendurch oder Nachtisch – das Bananenbrot ist vielseitig einsetzbar und ein echter Allrounder.

Zutaten für eine Portion:
– 300g Haferflocken
– 100g Knuspermüsli
– 1 Beutel Backpulver
– 1 TL Zimt
– 2x Fruchtquatsch oder Babybrei (Obstvarianten wählen)
– 3 reife Bananen
–  150g Heidelbeeren
– 150g Haferdrink
– 2 EL Kokosmuß
– 1 EL Kokosblütendicksaft

Zubereitung:
  1. Haferflocken, Knuspermüsli, Backpulver und Zimt  in den Mixtopf geben und 15 Sek./Stufe 9 zu einem Pulver zerkleinern. 
  2. Fruchtquatsch, Bananen, Haferdrink, Kokosmuß und Kokosblütendicksaft dazu geben und 40 Sek./Stufe 5 vermischen. 
  3. 100g Heidelbeeren dazugeben und 20 Sek./ Stufe 1 dazu rühren.
  4. Masse in eine Auflaufform geben
  5. Die restlichen 50g Heidelbeeren oben auf der Masse verteilen und leicht eindrücken.
  6. Bananenbrot bei 180 Grad Umluft für 45 Minuten in den Ofen geben.

Carmushka Mittag- oder Abendessen

Süßkartoffel-Rote-Linsen-Suppe

Ich liebe Suppen –  und zwar wirklich zu jeder Jahreszeit. Früher fand ich Suppen nur leider immer irgendwie aufwändig, das ganze Schnippeln und am Nervigsten: das Pürieren. An dieser Stelle ein Hoch auf den Thermomix, mit dem sich sämtliche Suppen schnell und unkompliziert kochen lassen. Die Süßkartoffel-Rote-Linsen-Suppe gehört zu meinen absoluten Favoriten, weil sie geschmacklich genau meinen Nerv trifft, wirklich schnell zubereitet ist und zudem auch noch gesund. Generell sind Hülsenfrüchte wie Linsen, aber auch Bohnen oder Kichererbsen sehr gesund, weil sie voller Ballaststoffe und Proteine sind, also gesunde Sattmacher. Außerdem enthalten sie Eisen – und der Eisenbedarf bei Schwangeren ist ja bekanntlich deutlich höher. Allerdings tue ich mich schwer, Linsen oder Bohnen „pur“ besonders lecker zu finden und so auch besonders viel davon zu essen. Püriert und in der Suppe geschmacklich verfeinert ist das allerdings kein Problem und so kann ich meinem Körper etwas Gutes tun.

Zutaten für vier Portionen:
– 1 Zwiebel
– 10 g frischer Ingwer, geschält
– 2 Knoblauchzehen
– 15 g Avocadoöl
– 1 TL Salz
– 1 Prise Pfeffer
– 1 Msp. Kurkuma, gemahlen
– 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
– 200 g Süßkartoffeln
– 150 g rote Linsen
– 600 g Wasser
– 400 g Kokosmilch
– 2 TL  Gemüsebrühe
– 3 TL Petersilie

Zubereitung:
  1. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch in den Mixtopf geben, 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Avocadoöl, Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel zugeben und 4 Min./120°C/Stufe 1 dünsten.
  3. Süßkartoffel zugeben, 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.
  4. Rote Linsen, Wasser, Kokosmilch und Gewürzpaste zugeben und 20 Min./100°C/Stufe 1kochen.
  5. Suppe 1 Min./Stufe 9 pürieren, abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.

Kartoffel-Zucchini-Puffer mit Minzjoghurt

Diese Puffer sind ein leichtes Gericht, was nicht schwer im Magen liegt. Außerdem ist es wirklich schnell zubereitet. Ein Kriterium, was sich durch fast alle meine Lieblingsgerichte durchzieht, wie man merken kann. Denn wenn ich Hunger habe, dann insbesondere seit ich schwanger bin wirklich jetzt und sofort. Und nicht erst in einer Stunde. Daher muss es bei mir schnell gehen.

Zutaten:
– 300 g Zucchini
– 300 g mehlig kochende Kartoffeln
– 200 g griechischer Joghurt
– 2 Eier
– 2 EL Haferflocken, zart
– 1 Bund Minze
– Spritzer Zitrone
– 3 EL Speisestärke
– ½ TL Backpulver
– 2 EL Ölivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung Minzjoghurt:
  1. Bund Minze in den Mixtopf geben. 5 Sek./ Stufe 8 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Griechischen Joghurt, Zitrone, Olivenöl zugeben, 10 Sek./Stufe 3 vermischen, abschmecken und umfüllen. Mixtopf spülen.
Zubereitung Puffer:
  1. Kartoffeln, Zucchini, Eier, Haferflocken, Backpulver, Speisestärke, Salz und Pfeffer in den Mixtopf geben und 12 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
  2. Öl in einer beschichteten Pfanne auf dem Herd erhitzen. Kartoffelmischung in das heiße Öl geben, mit dem Löffel flach drücken, rund formen (Ø 10 cm) und die Reibekuchen von beiden Seiten goldbraun und knusprig braten. Reibekuchen abtropfen lassen und heiß servieren.

Chili sin Carne

Ich liebe Chili. Wobei Niclas es gerne noch schärfer mag als ich. In den klassischen Chili-Gerichten wird oft Mais verwendet sowie Kidney-Bohnen. Und natürlich Fleisch. Wir bevorzugen jedoch die fleischlose Variante. Wir nehmen stattdessen vegetarisches Hack, Tofu oder weiteres Gemüse wie Paprika oder Kürbis dazu. Insbesondere die Bohnen im Chili liefern, wie bereits erwähnt, Ballaststoffe und eine Menge Eiweiß. Da Frauen während der Schwangerschaft einen erhöhten Eiweißbedarf haben, um das Wachstum des Babys zu sichern, ist dies gerade im Moment für mich optimal. Außerdem liefern die Bohnen wertvolle Vitamine. Und das Allerwichtigste: Es schmeckt! 

Zutaten:
– 2 Knoblauchzehen
– 1 rote Chilischote, getrocknet
– 40 g Sonnenblumenöl
– 400g vegetarisches Hack (für die nicht-Vegetarier: Rinderhackfleisch)
– 400 g stückige Tomaten
– 50 g Tomatenmark
– 1 Dose Kidneybohnen
– 1 Dose Mais
– 1 TL Zucker
– 2 TL Salz
– Prise Pfeffer
– ¼ TL Kurkuma
– 1 TL Paprika edelsüß
– 1 TL Oregano
– ½ TL Kreuzkümmel

Zubereitung:
  1. Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote in den Mixtopf geben, 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Öl zugeben und 8 Min./120°C/Stufe 1 dünsten.
  3. Hackfleisch  zugeben und 6 Min./120°C  dünsten.
  4. stückige Tomaten, Tomatenmark, Zucker, Salz, Kurkuma, Paprikapulver, Oregano und Kreuzkümmel und zugeben und 20 Min./100°C  garen.
  5. Kidneybohnen und Mais in den Mixtopf zugeben, 3 Min./100°C erwärmen und mit Cayenne-Pfeffer leicht scharf abschmecken.

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Carmushka

Fashion, Travel, Lifestyle Blog von Carmen Kroll

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