Image Alt
 • travel  • ROADTRIP I: SAN FRANCISCO – MONTEREY – LOS ANGELES

ROADTRIP I: SAN FRANCISCO – MONTEREY – LOS ANGELES

In diesem Blogbeitrag geht es um unseren Roadtrip von San Francisco bis nach LA. Und unter anderem darum, wie wir einen absoluten Traumstrand gefunden, eine weltberühmte Brücke entdeckt und Eichhörnchen mit Popcorn gefüttert haben…

Wir sind ganz früh morgens aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht. Mietwagen abgeholt, den SUV vollgepackt und dann ohne Schlafplatz für die Nacht auf zum ersten Ziel gemacht: Santa Cruz. Die Fahrt dauerte knapp 2 Stunden und da es Samstag war, gab es einen Höllenstau vor dem offiziellen Parkplatz des Vergnügungsparks an der Uferpromenade von Santa Cruz, dem Beach Boardwalk. Aber trotz der etwas längeren Anreise konnte meine Vorfreude kaum größer sein! Ein Vergnügungspark ganz ohne Eintritt direkt am Meer! Unglaublich. Wir haben dem Mittag in vollen Zügen genoßen, sind die ein oder andere Attraktion gefahren und haben den Ausblick genoßen. Es war zwar sehr voll, aber das hat uns die Stimmung nicht vermiest. Ganz im Gegenteil sogar: es war interessant die Menschen dort zu beobachten. Wenn man eine Attraktion fahren möchte, dann sollte man sich vorher erkundigen welche genau man in Angriff nimmt, um vorher am Eingang im Kassenhäuschen die Tickets dafür zu kaufen. Nach einer Portion reichlich Spaß und selbstverständlich Zuckerwatte, ging es dann zu Fuß in die kleine süße Innenstadt von Santa Cruz. Und ich war so angetan von diesem schönen, idyllischen Städtchen! Wir gönnten uns zu Anfang einen Burger in unserer Lieblings-Fastfoodkette ‚Five Guys‘ und sind dann durch die Läden spaziert. Was hätten wir gerne dort übernachtet! Aber die Reise musste weitergehen .. nach Monterey.

 

 

Carmushka in Santa Cruz am boardwalk

Carmushka in Santa Cruz am boardwalk

Carmushka in Santa Cruz am boardwalk

 

 

Eigentlich hatten wir vor viel früher losgefahren zu sein, aber Santa Cruz hatte uns in seinen Bann gezogen. Aus dem Grund war es schon spät abends als wir Monterey ansteuerten, wo wir erst auf der Hinfahrt nach einem Hotel Ausschau hielten. Auch wenn man Last-Minute wohl super tolle Angebote findet (zum Beispiel bei HotWire oder HotelTonight) – wir hatten Pech und keine Lust / Zeit weiterzufahren – also nahmen wir was wir kriegen konnten und das war mit Abstand das teuerste Hotel, das wir während der Reise buchten: das Portola Hotel & Spa. Es war das Geld absolut nicht wert! Wir wissen nicht, ob uns alleine die Fehlentscheidung des Hotels oder der Ort Monterey unsere Stimmung  vermiest hat, aber es gab dort wirklich nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Genau wie in San Francisco gibt es dort einen Fisherman’s Wharf, wo man frischen Fisch einkaufen wie auch essen oder von wo man auch Whale-Watching Touren buchen und starten kann. Das wohl größte Highlight Montereys soll aber das Monterey Bay Aquarium sein. Auch das haben wir ausgelassen und sind nur eine Nacht geblieben um am nächsten Tag ausgeschlafen weiterfahren zu können.

 

Unser nächstes Ziel sollte Carmel-by-the-sea werden. Dorthin gab es zwei Wege, einmal über eine normale Autobahnroute oder aber über den 17-Mile Drive, der entlang der Küste geht. Der 17-Mile Drive ist Verbindung zwischen Carmel-by-the-Sea und Monterey. Man zahlt dafür tatsächlich eine Art Eintritt, nämlich eine Gebühr in Höhe von 10,25 Dollar insgesamt. Denn dort gibt es ganz viele Villen und Residenzen. Uns hat eher die Landschaft interessiert, da man eine tolle Sicht auf das Meer haben soll – und auch hatte. Leider war es etwas neblig als wir losgefahren sind, sodass wir nicht ganz weit auf das Meer schauen konnten. Allerdings war die Route auch sehr, sehr touristisch ausgelegt. Bei der Einfahrt erhielt man direkt eine Mappe, mit zehn eingezeichneten Punkten mit Strandabschnitten, eine Insel mit Robben oder geschützten Vogelarten zum Beispiel. Vielleicht lag es auch an dem nicht ganz optimalen Wetter aber alles in allem waren wir nicht sooo begeistert von der Route. Es war zwar auch keine Zeitverschwendung, der Weg war maximal eine halbe Stunde länger als die andere Strecke. Die zehn Dollar hätten wir aber in unseren Augen doch sparen können (und dafür einen leckeren Burger essen haha).

 

 

Carmsuhka roadtrip durch Kalifornien auf der route 1

 

 

Dann waren wir auch schon angekommen in Carmel-by-the-sea. Unser ursprünglicher Plan war ein Strand-Vormittag. Allerdings war es immer noch neblig und kühl. Trotzdem war der Strand wunderwunderschön. Das war wirklich einer der schönsten Strände, die wir auf unserem gesamten Trip bisher gesehen haben. Und ihr wisst, wie begeistert ich von den Stränden in Miami war.

 

 

 

 

Besonders empfehlenswert wäre es daher vermutlich sogar direkt von San Francisco nach Carmel zu fahren und dort dann auch die Übernachtung einzuplanen. Denn es ist wirklich ein ganz süßes Kleinstädtchen. Also eine Kleinstadt mit rund 4.000 Einwohnern etwa 190 Kilometer südlich von unserem Ausgangsort San Francisco und etwa fünf Kilometer entfernt von Monterey. Wir haben dort dann aber nur zu Mittag gegessen und einen Kaffee getrunken in der sehr süßen Carmel Bakery.

 

 

Carmel by the sea bakery blog spor

 

 

Danach ging es für uns dann weiter nach San Simeon, denn unser Tagesziel war ja LA. Und das war noch ein ganzes Stückchen entfernt…

Da hatten wir uns nämlich eine Menge vorgenommen, vor allem eine Menge an Kilometern. Wir hätten vorher aber wirklich nicht erwartet, dass wir unterwegs so oft anhalten würden. Daher dachten wir, wir wären in fünf oder sechs Stunden in Los Angeles. Tatsächlich hat uns die gesamte Fahrt letztlich ZWÖLF Stunden gekostet. Das lag vor allem daran, dass der Abschnitt des Highway 1 zwischen Carmel und San Simeon das mit Abstand Schönste war, was wir auf der ganzen Reise bisher gesehen haben! Diese Strecke entlang zu fahren war einfach so traumhaft und ist nicht ohne Grund so legendär. Meine Vorstellung war, dass der Highway 1 einfach die ganze Zeit am Meer entlang führt. Aber ich wurde eines Besseren belehrt: Wir sind über Berge gefahren, kilometerweit in der Höhe, haben auf wunderschöne Küsten hinabschauen können und auf dem Weg bestimmt über 30 Brücken passiert. Das war sooo schön. Eine Brücke hat es uns dabei ganz besonders angetan: die Bixby Bridge, die eigentlich Bixby Creek Bridge heißt. Dort haben wir auch, wie sooft, angehalten. Diese Brücke war schon in zahlreichen Werbespots zu sehen und gehört zu den bekanntesten Bauwerken entlang des Highways. Für ein besonders schönes Foto lohnt es sich, einmal hinter die Brücke zu fahren, sodass ihr den Pazifik davor mit fotografieren könnt. 🙂

 

 

ohapril bandana carmushka auf roadtrip

 

 

Danach haben wir etliche Male an verschiedenen View Points angehalten, die dort auch immer überall ausgeschildert sind. Meistens lohnt es sich da anzuhalten, wo schon jemand anhält haha. Es gibt super viele schöne Strandabschnitte und auch Tiere zu beobachten. So auch in Piedras Blancas. Das war eines der letzten Ziele vor San Simeon. Dort gibt es eine Seelöwen direkt am Point Piedras Blanca und das mit wunderschöner Aussicht auf die Westküste. Man sollte ruhig etwas Zeit mitbringen, damit man die hunderte wenn nicht sogar tausende der Seelöwen dort hautnah spielen, aber auch kuscheln und sonnen sehen kann.

 

 

 

 

Da haben wir eine halbe Stunde Pause gemacht und auch Eichhörnchen mit Popcorn gefüttert. In dem Moment haben wir uns gedacht, dass es eigentlich jetzt perfekt wäre, in San Simeon zu übernachten. Oder in der Nähe in Santa Barbara. Leider hatten wir unser Hotel in LA bereits gebucht (wir haben draus gelernt) also hieß es durchhalten und weiter fahren. Wir haben tatsächlich an diesem Tag den kompletten Highway 1 von Monterey bis nach L.A. abgefahren und ich muss sagen: das war wirklich die schönste Travelerfahrung, die ich bisher machen durfte! Angekommen in Los Angeles lagen dann zwar 12 Stunden Autofahrt hinter uns, aber jede Sekunde hat sich ausnahmslos gelohnt! Ich würde es wieder und wieder tun. Die Landschaft, die Lebewesen – einfach alles war faszinierend auf unserer Tour.

 

ROADTRIP I: SAN FRANCISCO – MONTEREY – LOS ANGELES

 

We got up really early to start our roadtrip to LA. Our first destination on the way was suppposed to be Carmel by the sea. There are two different routes that lead to Carmel. Niclas and I decided to drive along the so called 17-Mile-Drive. This is a scenic serpentine road with amazing beaches and sea views. It´s on the Monterey Peninsula, much of which is along the Pacific coastline and passes beautiful mansions and scenic attractions. It costs about 10 Dollars and I´m not totally sure if it´s actually worth it. This may be due to the weather which wasn´t ideal on this day, as it was quite cloudy and foggy as well.

 

After arriving in Carmel-by-the-sea we stopped at the beach which was amazing. It was one of the most beautiful beaches we had seen on our trip so far. We then had lunch in the city. The one mistake we made was not to stay in Carmel, but continued our drive to LA. We initially thought it would only take us around five or six hours to get there. However, it took us twelve. This was caused by the Highway 1 and especially the part between Carmel-by-the-sea and San Simeon. This was by far the best thing we saw on our whole trip so far. Highway 1 was by far the most amazing drive I have ever done. There were so many wow-moments I can’t describe them all. I recommend that when safe to do so keep stopping and just take it in. We did and this is why it took us twelve ours to get to LA haha. One oft he highlights you should not miss is the Bixby Bridge. Bixby Creek Bridge, also known as Bixby Bridge, on the Big Sur coast, is one of the most photographed bridges in California due to its aesthetic design. There are however so many view points to stop along the road such Piedras Blancas Elephant Seal Rookery. While visiting the seal colony, you can get up close to these impressive animals and observe them in their natural habitat. We would have preferred to later on stay in San Simeon or Santa Barbara but we had already booked a hotelroom in LA. Caused by this we got back into our car and drove all the way to LA that day (and night) finally arriving after all in all twelve hours. What LA was like will be the topic of my next blogpost.

COMMENTS
  • Alessandra

    REPLY

    Wow super schöner Beitrag mit wahnsinnig vielen hilfreichen Tipps und tollen Bildern! Da ich unbedingt auch mal nach Amerika muss kommt mir dein Blogbeitrag sehr gelegen und ich muss sagen du hast mich wirklich in den Bann gezogen Wahnsinn 😍💕

    September 10, 2018
  • Hey!

    Diese Bilder wirken viel verträumter als die letzten. War wohl ein traumhaftes Reiseziel 🙂

    XOXO und liebe Grüße
    Deine Sarah
    http://www.herbstmeedchen.de
    http://www.dielesebrille.net
    http://www.fashion-library.jimdo.com

    September 10, 2018
  • Paula

    REPLY

    Wow diese Qualität deiner Posts ist immer wieder beeindruckend. Wir, die Carmushkis, wissen das mehr als zu schätzen!
    LOVE YOU.
    #spreadlove❤🥀

    September 10, 2018
  • lara

    REPLY

    So ein toller Beitrag! Ich liebe alle deine Travel-Geschichten! Kann nicht erwarten bis der Blogpost über L.A. und den Rest der Reise online kommt!
    Viele Liebe Grüße, Dein Carmushki Lara <3

    Oktober 24, 2018
POST A COMMENT