Bride to be: Hochzeits-Update #1

Hand in Hand, ein Leben lang: Wie die meisten von euch wissen, habe ich im April, an meinem Geburtstag, einen sehr emotionalen und für mich einfach perfekten Hochzeitsantrag von meinem Knopf bekommen. Für wen das eine ganz neue Info ist, dem lege ich gerne meinen Blogbeitrag inklusive Video (klicke hier) hierzu ans Herz. Ich muss jedes Mal aufs Neue weinen, wenn ich es mir anschaue.

Nach so einem Antrag fängt man natürlich sofort an zu planen. Beziehungsweise fängt Frau erst einmal an, ihre geheime Pinterest-Hochzeits-Pinnwand herauszuholen 😉 Danach heißt es sammeln, sammeln, sammeln. Alle Inspirationen und Ideen, die man auf verschiedensten Plattformen mal gesehen, gespeichert und gefeiert hat, müssen nun zusammen getragen werden.

 

Das Standesamt

Wir haben uns direkt nach dem Antrag erst einmal vor allem eines gefühlt: überfordert. Von überall her kamen Anfragen, wann denn nun der große Tag sei. Und ich wusste zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht wo vorne und wo hinten ist. Auf der einen Seite kann man es natürlich kaum erwarten, endlich offiziell ein verheiratetes Paar und somit Ehemann und Ehefrau zu sein – auf der anderen Seite wollte ich es auch noch ein bisschen genießen, einfach verlobt zu sein.  Wir haben uns daher dazu entschlossen, uns ein Jahr Zeit zu lassen und verliebt und verlobt zu sein und in einem Jahr dann auch verheiratet. Zumindest was die große, festliche Hochzeit angeht. Vorher wollten wir dafür dann gerne im Kleinen standesamtlich heiraten. Das Standesamt sollte zunächst sogar so klein ausfallen, dass wir überlegt haben, einfach nur wir beide hinzugehen.  Ohne Eltern, Verwandte und Freunde. In Jeans und T-Shirt. So hatten wir es uns zumindest ursprünglich einmal vorgenommen. Aber wie sooft, kommt es erstens anders und zweitens, als man denkt.

 

 

Denn: Unsere Mütter haben sofort ihr Veto eingelegt. Und uns spüren lassen, wie wichtig es ihnen doch wäre, an diesem Tag dabei zu sein. Die Freude wollten wir ihnen natürlich nicht nehmen. Auch wenn man immer so heiraten sollte, wie man eben möchte. Als dann die Mütter eingeladen wurden, wollten natürlich auch die Väter mit, die Brüder und und und…  auch unsere Freunde sind letztlich dazu gestoßen und alles in allem müssen wir zugeben, dass es so auch wirklich perfekt war. Wir hätten uns den Tag nicht schöner erträumen können, als er dann tatsächlich mehr oder weniger spontan noch gewesen ist. Klar hätte es auch gereicht, wenn wir nur zu zweit hingegangen wären. Mir zumindest. Denn in meinen Augen ist der Gang zum Standesamt etwas eher Unemotionales – nicht mehr als eine Unterschrift. Aber dadurch, dass nun doch so viele unserer Liebsten mit dabei waren, ist es doch eine sehr emotionale Angelegenheit geworden und wirklich wunderschön. Wichtig ist es, dass ihr frühzeitig einen Termin beim Standesamt macht. Niclas hat sich sofort nach meinem „Ja“ zu seiner Frage im April gekümmert, so dass wir noch im Oktober diesen Jahres einen Termin bekamen.

Die „große Hochzeit“

Schon vor dem Standesamt ging es allerdings auch schon los mit der Planung der „großen Hochzeit“, wie ich immer sage. Hier haben wir zum Glück Carina, unsere Weddingplannerin, an der Seite. Sie hat uns viele Tipps gegeben und bei den Recherchen geholfen. Nachdem unser Datum feststand, war das schließlich mit das Wichtigste. Wir waren ungefähr ein Jahr im Voraus dran und haben dennoch von allen Seiten gehört, dass dies viel zu knapp sei und alle Locations für das kommende Jahr wohl bereits ausgebucht wären. Wer übrigens nicht genau weiß, was wann erledigt werden sollte, dem empfehle ich gerne meinen Hochzeits-Zeitplan, in dem ich aufgelistet habe, wie viele Monate und Wochen und Tage im voraus, man sich um was kümmern sollte, um am Ende nicht in totale Panik zu verfallen oder auch nichts Essentielles zu vergessen (klicke hier).

 

Die Location

Wir haben uns also direkt auf die Suche nach einem Ort für unsere Hochzeit gemacht. Zwei Locations haben wir besucht und eine davon ist es letztlich auch geworden. Diese hatte ich schon länger im Blick und dort konnte ich mir schon immer vorstellen, irgendwann mal zu heiraten. Auch wenn es etwas ganz Anderes ist, als ich mir früher immer ausgemalt hatte. Das ist wirklich verrückt. Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich mir immer meine Traumhochzeit ausgemalt, hatte auch dann irgendwann wirklich sehr klare und konkrete Vorstellungen, aber ab dem Moment des Antrags war ich einfach nur planlos. Und überfordert. Ich wusste nur – ich möchte heiraten. Aber wie und wo und was und inwiefern – davon hatte ich keinen blassen Schimmer. Und am Ende habe ich alles anders gemacht, als ursprünglich mal geplant 😉

 

Die Deko

Nachdem die Location fix war, ging es an die Deko und das Konzept, in welchem Stil wir gerne heiraten möchten. Es kann von royal bis vintage-boho gehen. Soviel sei verraten. Wir möchten zwei Themen mischen und eine Art Stilbruch kreieren. Seid gespannt! Wichtig bei den ganzen Vorbereitungen war auch die Farbauswahl. Sobald man sich für eine Farbrichtung / Farbgruppe entschieden hat, fiel es mir auch sehr viel leichter, mich auf die endgültige Deko festzulegen. 

 

Die Brautkleider

Nachdem das feststand ging es an das große Thema: Brautkleidsuche. Das perfekte Brautkleid zu finden ist so unglaublich viel schwieriger, als ich dachte! Ich hatte zigtausende Bilder gespeichert, von Kleidern die mir gefallen. Daher hatte ich klare Vorstellungen dessen, was ich habe möchte. Dachte ich zumindest 😉 Im Endeffekt ist es aber etwas ganz anderes geworden. Ich habe mich durch so viele verschiedene Kleider probiert und bin eine Art Prozess durchgangen. Innerhalb dessen merkt man dann auch, welcher Schnitt einem steht und gefällt und es kristallisiert sich immer mehr raus, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Ich wollte von Anfang an übrigens zwei Kleider haben. Das liegt vor allem daran, dass mein Hauptkleid vor allem wirklich schwer sein wird. Also perfekt für unsere Trauung, aber weniger optimal für die Party danach. Dafür habe ich mich für ein zweites, leichtes Kleid entschieden, in dem ich getrost auch bis tief in die Nacht noch das Tanzbein schwingen kann.

 

Kirche

Die Sache mit der Kirche. Niclas wie auch ich sind beide katholisch. Wer in einer polnischen und katholischen Familie aufwächst, so wie ich, der weiss genau zur welchen Zeit die Glocken in der Kirche läuten. Und der weiss auch, dass eine Hochzeit in der Kirche stattfinden sollte. Dennoch haben wir uns auch in die Vorstellung einer freien Trauung verliebt. Diese sollte nur eben nicht ‚zu frei‘ werden, doch am liebsten mit einem katholischen Pfarrer unter freiem Himmel vollzogen werden. Problem bei der Sache ist nur: es gibt weit und breit keine katholischen Pfarrer, die außerhalb der Kirche trauen (Marktlücke!). Also haben wir uns eine (im übrigen wunderschöne) Kirche für unseren großen Tag ausgesucht und ich bin nun endlos glücklich mit der Entscheidung. Endlich kann ich der Trauung entgegenfiebern und mir bildlich vorstellen wie es wohl sein wird.

 

Musik

Wir haben uns sehr spät um Musiker gekümmert und es fiel und fällt mir unglaublich schwer mich zu entscheiden, wer unseren großen Tag musikalisch begleiten soll. Daher werden wir uns sicherlich für mehr als nur einen Musiker entscheiden müssen. Zumindest meine Playlist füllt sich tagtäglich und ich notiere mir zwischendrin ganz viele neue Songs, die ich unterwegs zu hören bekomme, um eine ganz eigene Playlist für uns zu erstellen.

 

& was ist mit dem Rest?

Viele weitere Dinge sind momentan in der Abstimmung. Wir haben es beispielsweise noch nicht geschafft Einladungen zu versenden. Die meisten und auch wichtigsten Menschen in unserem Leben wissen zumindest wann wir heiraten und halten sich somit hoffentlich den Tag frei. Bis zu meinem nächsten Hochzeitsupdate, haben wir es dann wohl hoffentlich geschafft! Genauso wie viele andere Dinge, die noch fehlen. Besonders freue ich mich auf das Probeessen, den Inhalt der Trauung vorzubereiten und die Ringe auszusuchen!  Aber alles der Reihe nach. Die wichtigsten Dinge stehen zumindest und der Rest kommt von allein.

 

 

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