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Honeymoon auf den Malediven

Für unsere Flitterwochen haben wir uns etwas ganz besonderes vorgenommen. Es ging für uns auf die Malediven und wie soll ich es am besten ausdrücken: ich war in meinem Leben bisher noch nie an solch einem Ort! Es ist das wahre Paradies!


Aber erst mal zurück auf Anfang: ursprünglich wollten wir unsere Flitterwochen in Australien verbringen. Doch während der Planung wurde uns schnell klar, dass wir uns damit zu viel vorgenommen hatten. Action pur? So haben wir uns das Ganze dann doch nicht vorgestellt. Wir sehnten uns eher nach einer kleinen Auszeit und viel Entspannung. Also welchen perfekteren Ort könnte es geben als die Malediven? 

Die Malediven bestehen aus mehreren Atollen. Wir buchten uns zur besten Reisezeit ein, nämlich Dezember, um genauer zu sein Ende Dezember. Denn wo könnte man besser ins neue Jahr 2020 starten als auf einer einsamen, sonnigen Insel am anderen Ende der Welt?
Zugegeben: kurz nach Weihnachten und über Silvester auf die Malediven verreisen zu wollen, war alles andere als günstig, doch es hat sich absolut gelohnt! Wir überlegen jetzt schon für nächstes Jahr zu buchen und unsere Neujahresanfänge ab jetzt immer so zu feiern.


Mit der Unterstützung von Kumara Reisen (nein, das ist keine Kooperation, sondern eine Herzensempfehlung – wir haben jeden einzelnen Cent unserer Flitterwochen selbst bezahlt!) haben wir noch kurzfristig ein lukratives Angebot abgestaubt und es wurde seitens der Reisetagentur für alles gesorgt! Ob es der Check-in inklusive bester Plätze im Flugzeug war, oder der organisierte Wassertransport von Malé auf die Insel. Wir flogen von Frankfurt über Dubai nach Malé und dann ging es mit dem Wasserflugzeug Richtung Insel und dessen Resort Vakkaru mitten in den indischen Ozean. Anfangs machte mir das kleine, enge Flugzeug Angst, denn ich bin noch nie zuvor mit einem Wasserflugzeug geflogen. Geschweige denn in einem, wo man dem Piloten beim Fliegen zusehen konnte! Aber alle Zweifel waren verflogen, denn meine Vorfreude überwog und hey: sollte etwas schief gehen, dann kann das Flugzeug immerhin auf dem Wasser landen.

Die Hotelinsel ‚Vakkaru‘ gibt es erst seit 2018 und somit ist alles noch neu und frisch und wir haben uns gleich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Wir buchten uns eine der unglaublich schönen Wasservillen direkt im Meer von denen aus man gleich zum Schnorcheln raustreiben oder von oben den Meeresbewohnern beim Schwimmen zugucken konnte. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Es besteht übrigens auch die Möglichkeit eine Beachvilla zu mieten, doch ich bin froh, dass wir den kleinen Aufpreis in Kauf genommen haben und somit dieses einmalige Erlebnis der Wasservilla genießen durften. 

Wir haben jede Sekunde genossen und konnten so richtig die Seele baumeln lassen. Ich habe zudem das erste mal seit Jahren eine längere Instagram Story Pause gemacht und bin nun maximal entspannt wieder nach Hause. 

Jeder Inselgast hat einen eigenen Buttler. Und einem wurde jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. So verwöhnt zu werden, war mir manchmal sogar unangenehm, doch wie soll ich es ausdrücken: man gewöhnt sich schnell dran. Wenn wir aber mal nicht mit dem Buggy rumkutschiert werden wollten, dann haben wir uns auf unsere Fahrräder geschwungen und die kleine Insel umfahren. Nach 10 Minuten ist man damit allerdings schon fertig.


Denn bis auf eine große Poolarea, fünf Weltklasse Restaurants, einigen Sportfeldern und einem Spa Bereich gibt es nicht viel. Und das war auch gut so, denn es zwang uns dazu endlich mal ‚nichts‘ zu tun. Für etwas mehr Action sorgten sonst nur unsere abendlichen Billardsessions, ein Tauchgang von Niclas und ein kleine Bootstrip raus aufs Meer. An Silvester wurde außerdem ein wunderschönes Feuerwerk gezündet, wenn auch ich Feuerwerke nicht leiden kann, doch die Tatsache, dass wir es von der Hängematte unserer Wasservilla aus sehen konnten, hat mir dann schon sehr gefallen. Es wurde außerdem ein riesengroßes Fest organisiert mit jeder Menge Auswahl an Köstlichkeiten, Livemusik und sogar Spielebuden! Und was meint ihr wie ich geguckt habe, als wir plötzlich Madonna auf der Tanzfläche entdeckt haben? Auch die großen Stars scheinen sich ihre Auszeiten auf den Inseln zu nehmen.

Auch wenn wir eine Halbpension gebucht hatten, war es ziemlich teuer auf der Insel. Jeden Morgen gab es ein leckeres Frühstücksbuffet und ich wundere mich bis heute darüber, wie viel Mango man verdrücken kann! Es war einfach zu gut! Zudem das Resort ihr Obst und Gemüse in einem eigenen Organic Garden anbaut. Ist das nicht klasse? Abends durfte man zwischen der fünf Restaurants der Insel wählen. Es gab neben einem Buffet die Möglichkeit asiatisch, oder italienisch zu essen. Die Entscheidung fiel uns jeden Abend auf neue schwer, denn es ist eine fünf Sterne Küche, die einen dort geboten wird. Für die Getränke haben wir zahlen müssen und das hat sich auf Dauer ganz schön summiert, auch mittags, wenn wir Hunger hatten, mussten wir dafür zahlen. Man kann schon sagen, dass man mit mindestens 1000€ ‚Nebenkosten‘ rechnen muss. Dazu kommen dann Treatments wie Massagen oder aber Ausflüge für etwas mehr Action. Alles in allem hatten wir das vorher aber mit einkalkuliert und Flitterwochen macht man nun mal auch nur einmal (hoffentlich) im Leben.


Comments (7)

  1. Schöner Artikel und das kann ich auch alles bestätigen. 2017 waren wir dort und haben geflittert. Es war die beste Entscheidung überhaupt.

    Jeder Wort was du geschrieben hast stimmt und es sollte jeder einmal erleben.

  2. Wow – was soll man mehr sagen? Einfach ein Traum! Danke für dein Feedback und diese wunderschönen Fotos! Ich fange dann mal an zu sparen 😀
    Liebe Grüße
    Lisa 🖤
    [betweenbielefeldandberlin.com]

  3. Wow, eure Flitterwochen scheinen wirklich traumhaft gewesen zu sein. Ich hatte den Gedanken ja zwischenzeitlich wieder verworfen. Aber nachdem ich dann deine Story vor ein paar Tagen gesehen hatte… Was soll ich sagen. Wir wollen da einfach hin 🙂 Werden uns jetzt mal ein paar Angebote einholen! Denn wie du auch geschrieben hast. Flitterwochen macht man ja hoffentlich nur einmal 😉

  4. Schade, dass so viele Influencer in Länder, an Orte, etc fahren/fliegen, obwohl man weiß, dass dort oft Lohnsklaven arbeiten, Menschenrechte verletzt werden, strikt Einheimische und Touristen getrennt werden, Frauen keine Rechte haben und unterdrückt werden (obwohl man im Gegenzug aber eine emanzipierte Frau ist, die Karriere macht..) usw.. Diese paradiesischen Orte die man auf den Fotos sieht, sind lediglich für Touristen vorbestimmt. Die Menschen die wirklich auf den Malediven (Abu Dhabi, Dubai, etc) leben, haben leider oft kein schönes Leben.

  5. Ich glaube euch das, dass das ein gelungener Urlaub war. Waren auch schon 2 Mal auf den Malediven. Einfach nur gigantisch und unbeschreiblich schön. Wir kommen auch ein 3. Mal. 😍

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